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Knowledge & News

25.10.2023 |
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AES 3.0 und neue Vollmachten

Als Zolldienstleister arbeiten wir in der Regel als direkter Vertreter unserer Kunden. Dies …

Neue Vorlagen für die Zollabwicklung

Zollabwicklung: Neue Vollmacht und Auftragsformulare

Kombinierte Vollmacht für Ein- und Ausfuhr

Als Zolldienstleister arbeiten wir in der Regel als direkter Vertreter unserer Kunden. Dies erfordert zwingend eine vorliegende Zollvollmacht, damit wir überhaupt im Namen des Kunden Zollanmeldungen abgeben dürfen. Diese Vollmachten wurden in der Vergangenheit mit Auftragsinformationen kombiniert, zukünftig werden diese getrennt voneinander bearbeitet. Darüber hinaus gibt es von nun an lediglich ein Dokument für Ein- und / oder Ausfuhr.

Auftragsfomular für Einfuhr und Ausfuhr

Neben den Vollmachten ist es wichtig, dass uns alle relevanten Informationen zur Ein- oder Ausfuhr bekannt gegeben werden. Hierfür können von nun an die separaten Auftragsvorlagen verwendet werden. Darüber hinaus ist es aber auch in Ordnung, wenn kundeneigene Formulare genutzt werden oder alle Informationen auf den Lieferpapieren enthalten sind.

Ausfüllhilfe und Begriffserklärungen

Um die vorgegebenen Felder unserer Auftragsformulare korrekt ausfüllen zu können, haben wir hierzu eine Ausfüllhilfe entwickelt.

Geschäftliche und rechtliche Rahmenbedingungen ändern sich im Laufe der Zeit. Um immer mit den aktuellsten Informationen arbeiten zu können, sollte eine Vollmacht nicht älter als 3 Jahre alt sein und ist danach neu auszustellen.


Neuerungen in AES 3.0

  • Beförderer

    Bitte informieren Sie sich vorab, welchen Spediteur bzw. welches Frachtunternehmen Sie mit dem Transport Ihrer Waren beauftragen und erfragen Sie die notwendige EORI-Nummern. Sollten Sie uns auf keinem Ihrer Dokumente Informationen zum Beförderer zukommen lassen, bleibt in der Ausfuhranmeldung dieses Feld leer, sodass der Anmelder als Beförderer gilt.

  • Kennzeichen von abholendem und grenzüberschreitendem Verkehrsmittel

    Sollten Sie uns während der Beauftragung Informationen zu den anzumeldenden Kennzeichen zukommen lassen, werden wir dies entsprechend berücksichtigen. Liegen uns diese Informationen nicht vor, werden wir lediglich die Beförderungsart erfassen.

  • Ursprungsland der Waren

    In Ausfuhren musste bislang nur zwischen Waren deutschen Ursprungs (inkl. Ursprungsbundesland) und Waren mit Ursprung im Drittland unterschieden werden.

    Von nun an ist bei Angabe eines deutschen Warenursprungs weiterhin die Ursprungsregion anzugeben. Bei Angabe einer ausländischen Ursprungsregion („99“) ist von nun an auch der ISO-Alpha-2-Code des Ursprungslandes (z.B. „CN“) anzugeben.


SW Zoll-Beratung GmbH,
ein Unternehmen der DB Schenker Group

Autor:in: Tim Mayer - Leiter Training & Beratung

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04.10.2023 |
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CO2-Grenzausgleichszoll (CBAM) - Weichenstellung für nachhaltigen Handel

Die globale Klimakrise erfordert entschlossenes Handeln, um den Ausstoß von Treibhausgasen zu …

Umweltschutzmaßnahmen der EU: CO2-Grenzausgleichszoll

Die globale Klimakrise erfordert entschlossenes Handeln, um den Ausstoß von Treibhausgasen zu reduzieren und die Erderwärmung einzudämmen. In diesem Zusammenhang hat die Europäische Union einen wichtigen Schritt unternommen, um die CO2-Emissionen im Handel zu reduzieren und gleichzeitig die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Industrie zu schützen. Der CO2-Grenzausgleichszoll, auch bekannt als CBAM (Carbon Border Adjustment Mechanism), ist ein Instrument, das in diese Richtung zielt. In diesem Blogbeitrag erfahren Sie mehr über CBAM und welche Schritte Unternehmen jetzt einplanen sollten, um sich darauf vorzubereiten.


Was ist der Carbon Border Adjustment Mechanism (CBAM)?

CBAM ist ein Mechanismus, der darauf abzielt, den CO2-Fußabdruck von in die EU importierten Gütern zu berücksichtigen und so einen Anreiz zu schaffen, Treibhausgasemissionen weltweit zu reduzieren. Damit soll verhindert werden, dass Unternehmen in der EU einen Wettbewerbsnachteil gegenüber Unternehmen außerhalb der EU haben, die möglicherweise weniger strenge Umweltauflagen einhalten müssen.

Zur Anwendung des CO2-Grenzausgleichs werden bestimmte Waren anhand ihrer Zolltarifnummer identifiziert. Besonders betroffen sind Waren der HS-Positionen für Eisen und Stahl sowie Aluminium. Diese Waren unterliegen den CBAM-Regelungen, sodass Unternehmen, die diese Waren importieren, in einem ersten Schritt den CO2-Fußabdruck dieser Produkte deklarieren und ab 2026 Abgaben für bei der Produktion entstandene Emissionen zu entrichten haben.

Emissionsstarke Warengruppen:

Siehe Anhang I der Verordnung 2023/956


Start der Übergangsphase am 01. Oktober 2023

Die Übergangsphase für CBAM hat bereits am 1. Oktober 2023 begonnen. Das bedeutet, dass Unternehmen bereits jetzt handeln müssen, um den Anforderungen gerecht zu werden. In dieser Phase sind Dokumentations- und Berichtspflichten vorgesehen, die unbedingt erfüllt werden müssen, um mögliche Sanktionen zu vermeiden.

Leider haben noch nicht alle Importeure die eigene Betroffenheit erkannt und sich intern entsprechend aufgestellt.


Unsicherheiten und Verantwortlichkeiten

Trotz des Startschusses für CBAM gibt es noch viele Unsicherheiten, insbesondere im Hinblick auf die Berichterstattung. Unternehmen fragen sich, in welcher Abteilung dieses komplexe Thema am besten behandelt werden sollte. Soll eine eigene CBAM-Stelle eingerichtet werden? Soll die Verantwortung beim Einkauf oder bei der Zollabteilung liegen? Eine klare Rollenverteilung und Kommunikation innerhalb des Unternehmens ist hier von entscheidender Bedeutung.

Während viele Länder bereits nationale Stellen zur Umsetzung von CBAM eingerichtet haben, steht diese Entscheidung in Deutschland noch aus.


ToDos für Unternehmen

Um sich auf CBAM vorzubereiten, sollten Unternehmen die folgenden Schritte prüfen und gegebenenfalls umsetzen:

  • Produktportfolio überprüfen
    Insbesondere sollte die Tarifierung der importierten Güter überprüft werden, um sicherzustellen, ob diese überhaupt den CBAM-Regelungen unterliegen.
  • Verantwortlichkeiten festlegen
    Klar definieren, welche Abteilung für CBAM verantwortlich ist und wie die Kommunikation innerhalb des Unternehmens erfolgen soll.
  • Kommunikation mit Lieferanten
    Die EU-Kommission hat ein Template zur Kommunikation mit Lieferanten veröffentlicht, die nützlich sein kann, um die erforderlichen Informationen für spätere CBAM-Berichte zu erhalten.
  • Vertragsanpassungen
    Gegebenenfalls sollten Verträge mit Lieferanten angepasst werden, um den CBAM-Anforderungen Rechnung zu tragen.
  • Vorbereitung der CBAM-Berichte
    Die EU-Kommission hat bereits einen Leitfaden für Importeure veröffentlicht, der bei der Erstellung von CBAM-Berichten hilfreich sein kann.
  • Ausblick auf die Lieferkette
    Unternehmen sollten die Auswirkungen von CBAM auf ihre Lieferkette in den kommenden Jahren berücksichtigen und gegebenenfalls Anpassungen vornehmen.

SW Zoll-Beratung GmbH,
ein Unternehmen der DB Schenker Group

Autor:in: Tim Mayer - Leiter Training & Beratung

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27.09.2023 |
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Zolllager: Bewältigung wirtschaftlicher Herausforderungen

In einer Zeit, die von steigender Inflation, Lieferkettenproblemen und Unsicherheiten in der …

Innovative Lösungen: Zolllagerverfahren entlastet Unternehmen in Zeiten der Inflation

In einer Zeit, die von steigender Inflation, Lieferkettenproblemen und Unsicherheiten in der Außenwirtschaft geprägt ist, suchen viele Unternehmen nach Möglichkeiten, ihre Geschäftsprozesse zu optimieren und Kosten zu senken. Eine effektive Lösung bietet sich in Form des Zolllagerverfahrens, das nicht nur finanzielle Entlastung verspricht, sondern auch den reibungslosen Handel in Drittländern ermöglicht.

 

Ein Beispiel illustriert die Vorteile dieses innovativen Ansatzes: Ein langjähriger Kunde, der Waren aus dem Südasiatischen Raum bezieht und diese in Drittländer, insbesondere in die Schweiz und nach Großbritannien, weiterverkauft. Diese Produkte fallen in die Kategorie Premium-Lebensmittel und unterliegen einem Drittlands-Zollsatz von 9,6 %. Dies führte zu erheblichen Zollabgaben in der EU, die im niedrigen sechsstelligen Bereich lagen.

 

Um dieser finanziellen Belastung zu entgehen, entschied sich der Kunde, seinen Ansatz zu überdenken. Statt die Ware in den zoll- und steuerrechtlich freien Verkehr zu überführen, wurde sie in das Zolllagerverfahren überführt. Dieser strategische Schritt ermöglichte es, Einfuhrabgaben während des Lagerprozesses zu vermeiden. Da die Ware letztendlich in Drittländern verkauft wird, kann das Lagerverfahren mit der Wiederausfuhr abgeschlossen werden, ohne dass zusätzliche Abgaben anfallen.

Vermeidung von Einfuhrabgaben: Überführung ins Zolllagerverfahren von Waren für Drittländer

 

In Zusammenarbeit mit der Schenker Deutschland AG bieten wir diese Lösung an mittlerweile 30 Standorten an und unterstützen bereits über 100 Kunden dabei, ihre Waren im Zolllagerverfahren zu lagern, ohne sie zu verzollen. Viele dieser Unternehmen nutzen dabei die Transitfunktion, die einen nahtlosen Handel mit Drittländern ermöglicht und gleichzeitig die finanzielle Belastung durch Zollabgaben minimiert.

 

Die aktuelle wirtschaftliche Lage erfordert innovative Ansätze, um Unternehmen zu helfen, Kosten zu senken und effizienter zu agieren. Das Zolllagerverfahren erweist sich dabei als eine äußerst attraktive Option, um den Herausforderungen der heutigen Zeit erfolgreich zu begegnen.


SW Zoll-Beratung GmbH,
ein Unternehmen der DB Schenker Group

Autor:in: Christian Weiß - Leiter Zolllager / Zoll-Sonderverfahren

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04.08.2023 |
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Einblicke in den Bereich Zoll-Beratung

Wir freuen uns, Ihnen heute einen exklusiven Einblick in unseren neuen Bereich Training & …

5 Fragen an Tim Mayer, VP Training & Consulting

Wir freuen uns, Ihnen heute einen exklusiven Einblick in unseren neuen Bereich Training & Consulting bei der SW Zoll-Beratung GmbH zu geben. Hierzu haben wir ein aufschlussreiches Interview mit Tim Mayer, unserem VP Training & Consulting, geführt, der uns hilft, die Vision und die Besonderheiten dieses spannenden Unternehmensbereichs näher zu beleuchten.


Redaktion:
Guten Tag, Tim! Vielen Dank, dass Du dir die Zeit für dieses Interview genommen hast. Kannst du dich zunächst unseren Lesern einmal vorstellen?

Tim:
Guten Tag und vielen Dank für die Möglichkeit, mich und unseren neuen Bereich vorstellen zu dürfen. Als gelernter Elektroniker wurde ich wie die meisten Personen, die heute in Zollbereichen tätig sind, erstmalig nur zufällig mit Zollthemen konfrontiert. Während meines Elektrotechnik-Studiums durfte ich mich als Werkstudent in der Zollabteilung eines Maschinenbauunternehmens mit der Tarifierung von ca. 10.000 Materialien beschäftigen. Neben diesen Aufgaben durfte ich noch in weiteren Projekten unterstützen, sodass gegen Ende des Studiums die Frage im Raum stand, ob ich mir nicht weiter vorstellen könnte, mich weiter mit Zollthemen zu beschäftigen. Im Nachhinein stellte sich heraus, dass das eine gute Entscheidung war, da ich aufgrund meines technischen Know Hows sehr gut für exportkontrollrechtliche Überprüfungen geeignet bin. Nach dieser Zeit durfte ich dann die Verantwortlichkeit für einen Zulieferer in der Automobilindustrie übernehmen und mich um die Zollbelange aller europäischen Standorte kümmern. Der Kontakt zu Schenker Deutschland und somit auch zur SW Zoll-Beratung waren für mich der ideale Weg um mich noch intensiver mit allen Belangen von unterschiedlichsten Unternehmen zu widmen. Diese täglich wechselnde Aufgabenstellung vom Kleinunternehmen bis zum Konzern über alle Brachen, Abgangs- und Empfangsländer hinweg, macht die Aufgabe unheimlich spannend.
Da es mir schon immer Spaß machte interne Schulungen zu den diversen Zollthemen zu planen, organisieren und durchzuführen, freut es mich umso mehr nun diesen Bereich bei der SW Zoll-Beratung führen zu können.

Redaktion:
Kannst du einmal erläutern, was den Bereich Training & Consulting auszeichnet?

Tim:
Der Bereich Training & Consulting ist eine spannende Erweiterung unseres bisherigen Dienstleistungsportfolios. Wir haben erkannt, dass der Bedarf an hochwertigen Trainingslösungen und fundierter Beratung bei unseren Kunden stetig wächst. Die Anforderungen in zoll- und außenwirtschaftsrechtlichen Themen wird immerhin nicht geringer. Mit unserem Angebot möchten wir genau diesem Bedarf gerecht werden und unsere Kunden dabei unterstützen, ihre Herausforderungen zu meistern und ihr Potenzial voll auszuschöpfen. Dabei geht es uns nicht nur darum Fachwissen zu vermitteln, sondern auch darum Unternehmen in der Organisation solcher Themen individuell zu unterstützen.

Redaktion:
Das klingt vielversprechend! Was hebt Euch als Dienstleister von anderen ab?

Tim:
Unser Alleinstellungsmerkmal liegt in der Verbindung von Fachkompetenz und individuell zugeschnittenen Lösungen. Zwar bieten wir auch Schulungen „von der Stange“ an, wollen unser Augenmerk allerdings auf individuell auf den Kunden zugeschnittene Beratungen und Schulungen legen.  Hierfür planen wir die Erweiterung unseres Teams mit hochqualifizierten Experten, die bereits selbst unterschiedlichste Aufgaben in Organisation und Abwicklung von Zollprozessen bewältigt haben und somit praxiserprobte Lösungen anbieten können. Diese Expertise ermöglicht es uns, maßgeschneiderte Trainings- und Beratungsansätze zu entwickeln, die genau auf die Bedürfnisse und Ziele unserer Kunden abgestimmt sind. Wir setzen nicht nur auf Standardlösungen, sondern arbeiten eng mit unseren Kunden zusammen, um ihre spezifischen Herausforderungen zu verstehen und darauf aufbauend die optimalen Lösungen zu entwickeln.
Die meisten unserer Dienstleistungen wollen wir aus eigener Hand anbieten, sodass wir immer auch die Qualität unserer Veranstaltungen im Blick haben. Dies bedeutet allerdings nicht, dass wir vollständig auf den Einsatz externer Experten verzichten.

Redaktion:
Das klingt nach einer äußerst kundenorientierten Herangehensweise. Welche neuen Produkte und Entwicklungen können wir von Ihrem Bereich Training & Consulting in Zukunft erwarten?

Tim:
Bereits in der Vergangenheit haben wir bereits eine Analyse der relevanten Zollprozesse bei unseren Kunden durchgeführt. Hierbei schließen wir uns ca. einen Tag lang gemeinsam mit den einzelnen Abteilungen des Kunden ein und analysieren, wie die Zollthemen bearbeitet werden. Dabei legen wir Wert auf eine sinnvolle Organisation, aber auch auf eine rechtmäßige Durchführung der Prozesse. Ebenso prüfen wir, ob die Anforderungen an vorhandene zollrechtliche Bewilligungen eingehalten werden oder ob es für unseren Kunden ggf. die Beantragung weiterer Bewilligungen sinnvoll ist. Während dieses Tages besprechen wir bereits Punkte bei denen der Kunde Quick-Fixes einfahren kann. Im Nachgang erhält er dann eine ausführliche, schriftliche Analyse seiner Prozesse sowie Handlungsempfehlungen für seine weitere Vorgehensweise. Dieses Angebot möchten wir nun weiter ausbauen.

Redaktion:
Das hört sich äußerst vielversprechend an! Wir sind gespannt auf die zukünftigen Entwicklungen. Gibt es abschließend noch etwas, das Sie unseren Lesern mitteilen möchten?

Tim:
Ich möchte noch einmal betonen, dass der Bereich Training & Consulting für uns nicht nur ein neues Geschäftsfeld ist, sondern vor allem ein Weg für unsere Kunden hin zu einer rechtmäßigen Abwicklung der leider zu oft stiefmütterlich behandelten Zollprozesse. Wir möchten einen nachhaltigen Mehrwert für unsere Kunden schaffen und sie langfristig auf ihrem Weg zum Erfolg begleiten. Unsere Mission ist es, exzellente Dienstleistungen zu bieten und dabei die Bedürfnisse unserer Kunden immer in den Mittelpunkt zu stellen.

Redaktion:
Vielen Dank, Tim, für diese inspirierenden Einblicke in den neuen Bereich Training & Consulting bei der SW Zoll-Beratung. Wir wünschen Dir und Deinem Team viel Erfolg bei Euren zukünftigen Projekten!


Abschließend möchten wir uns bei unseren Lesern für ihr Interesse bedanken. Falls Sie weitere Fragen zum Bereich Training & Consulting haben oder mehr über unsere Dienstleistungen erfahren möchten, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Kontaktieren Sie uns einfach!

Ihre zuverlässige Zollagentur - SW Zoll-Beratung GmbH
ein Unternehmen der DB Schenker Group

Autor: Philipp Riesner, Project Management Office

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03.07.2023 |
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SW-Talents go DB Schenker / FFM

Unser internes „Talent Program“ hatte Ende Juni 2023 die Gelegenheit, die DB Schenker Zentrale in …

Unser internes „Talent Program“ hatte Ende Juni 2023 die Gelegenheit, die DB Schenker Zentrale in Frankfurt zu besuchen. Unser erster Termin im Atricom war der Abschluss eines Projekts mit einem „Lessons Learned“. Anschließend nutzten wir die Gelegenheit, bekannte DB Schenker Kollegen aus den Bereichen der Zentrale Customs und der Zentrale Business Services zu treffen und uns persönlich kennenzulernen. Für uns war es sehr interessant, einen Einblick in den Arbeitsalltag der Schenker Kollegen zu gewinnen. Bei einem gemeinsamen Abendessen wurden gemeinsame Themen noch vertieft.


Am nächsten Morgen ging es zu DB Schenker Jet Cargo am Frankfurter Flughafen, wo uns nach einer kurzen Power-Point-Präsentation eine exklusive Lagerführung erwartete. Wir sind immer noch fasziniert, wie reibungslos die Abläufe hinter den Kulissen funktionieren und wie viel Planung dahinter steckt, damit der Flugverkehr einwandfrei stattfinden kann.
Welcome to DB Schenker Cargo City South Frankfurt Airport - YouTube

Zum Abschluss wurden wir zu einem gemeinsamen Mittagessen mit den Kollegen der Luftfracht in die Kantine eingeladen. Das Bild unten zeigt die gesättigte Gruppe auf der Terrasse von DB Schenker Jet Cargo vor den Rollbahnen.

Vielen Dank an die Kollegen von DB Schenker für den netten Empfang. Wir konnten an beiden Tagen viel über die internen Abläufe lernen und freuen uns auf ein baldiges Wiedersehen.

Ihre zuverlässige Zollagentur - SW Zoll-Beratung GmbH
ein Unternehmen der DB Schenker Group

Autorin: Kerstin Hierstetter, Customs Operations

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Neues Schulungsportal_Zollschulungen
16.06.2023 |
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Entdecken Sie unser Schulungsportal für Zoll & Außenwirtschaft

Willkommen bei SW Zoll-Beratung GmbH - Ihrem Experten für Zoll & Außenwirtschaft. Wir freuen …
Neues Schulungsportal_Zollschulungen

Willkommen bei SW Zoll-Beratung GmbH - Ihrem Experten für Zoll & Außenwirtschaft. Wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, dass unser brandneues Schulungsportal online ist! Erfahren Sie mehr über unsere hochwertigen Schulungen und melden Sie sich noch heute an.


Schulungsportal für Zoll & Außenwirtschaft: Lernen Sie bequem von zu Hause aus

Unser Schulungsportal bietet eine große Auswahl an Online-Seminaren an. Ganz gleich, ob Sie Unternehmer sind, in der Logistikbranche arbeiten, im produzierenden Gewerbe tätig sind oder einfach nur Ihr Wissen erweitern möchten - bei uns finden Sie das passende Schulungsangebot. Von Einführungskursen bis hin zu fortgeschrittenen Themen decken unsere Schulungen alle Aspekte des Zolls und der Außenwirtschaft ab. Profitieren Sie von fundiertem Wissen und wertvollen Tipps unserer Expert:innen.


Präsenzveranstaltungen für den persönlichen Austausch

Neben Online-Seminaren bieten wir auch Präsenzveranstaltungen an, bei denen Sie persönlich mit unseren Expert:innen in Kontakt treten können. Stellen Sie Ihre Fragen, tauschen Sie sich mit anderen Teilnehmer:innen aus und entwickeln Sie ein umfassendes Verständnis für die komplexen Anforderungen des Zolls und der Außenwirtschaft. Profitieren Sie von unserem Fachwissen und erweitern Sie Ihr Netzwerk.


Maßgeschneiderte Schulungen für Ihr Unternehmen

Unser engagiertes Schulungsteam steht Ihnen zur Verfügung, um maßgeschneiderte Schulungen für Sie und Ihr Unternehmen zu entwickeln. Wir wissen, dass jedes Unternehmen individuelle Anforderungen hat und sind bereit, passgenaue Schulungen für Sie zu gestalten. Kontaktieren Sie uns und gemeinsam finden wir die beste Schulungslösung für Ihre Bedürfnisse.

Melden Sie sich noch heute an und entdecken Sie die vielfältigen Möglichkeiten

Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung und darauf, Sie in unseren Schulungen begrüßen zu dürfen! Besuchen Sie unser Schulungsportal und entdecken Sie die vielfältigen Möglichkeiten, die wir Ihnen bieten können. Werden Sie Teil unserer Community und erweitern Sie Ihr Wissen im Bereich Zoll & Außenwirtschaft.

Ihre zuverlässige Zollagentur - SW Zoll-Beratung GmbH
ein Unternehmen der DB Schenker Group

Autorin: Tim Mayer - VP Training & Consulting

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eCommerce mit B2C Kunden_6 Millionen Pakete im Jahr
02.06.2023 |
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6.5 Millionen B2C Pakete in einem Jahr

Bereits seit längerem gehört die automatisierte Zollabwicklung im Bereich eCommerce zu unserem …
eCommerce mit B2C Kunden_6 Millionen Pakete im Jahr

Automatisierter Prozess im Bereich eCommerce bei der Zollabwicklung

Bereits seit längerem gehört die automatisierte Zollabwicklung im Bereich eCommerce zu unserem Repertoire.
Sei es die Einfuhr nach Deutschland und die Nutzung von IMPOST in Verbindung mit IOSS bei Kleinsendungen unter 150€ oder auch die Ausfuhr in die Schweiz, Großbritannien, Norwegen oder natürlich alle weiteren Drittländer.

Heute berichten wir über die Ausfuhr von Kleinsendungen aus Deutschland in unser Nachbarland Schweiz für einen Kunden aus dem Onlinehandel.

Wir fertigen täglich mehr als zehn LKW mit jeweils über 2500 B2C Paketen an zwei Standorten ab und erstellen dazu die Ausfuhranmeldungen und in Ergänzung einen Versandschein für Unionsware, um einen reibungslosen und störungsfreien Transport bis zum Bestimmungsort zu gewährleisten. Dabei greifen wir auf unser breit gefächertes Bewilligungsspektrum sowie Sicherheitsleistungen zu und nutzen unsere deutschlandweiten Standorte.

In der Schweiz angekommen übernimmt der Logistikpartner unseres Kunden die Abfertigung zum freien Verkehr und geht in die Feinverteilung durch den Paketdienst auf die letzte Meile zum Empfänger. Wir können dabei auf unser großes Netzwerk an Partnern zurückgreifen und Sie mit den richtigen Ansprechpartnern zusammenbringen.


Durch einen professionell definierten Zollprozess in Verbindung mit der Zoll-Fachexpertise unseres Teams gelingt es uns die Laufzeit entlang der Lieferkette zu verkürzen, um am Schluss das positive Kauferlebnis für den Endkunden in den Mittelpunkt zu stellen.


Ihre zuverlässige Zollagentur - SW Zoll-Beratung GmbH
ein Unternehmen der DB Schenker Group

Autor: Dominik Killermann, Sales & Consulting

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EU-Zollreform digitale Revolution
24.05.2023 |
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EU tariff reform: Digital revolution and expensive online trade

Last Wednesday, the EU Commission announced a comprehensive reform that is considered to be the …

Last Wednesday, the EU Commission announced a comprehensive reform that is considered to be the most ambitious since the customs union was founded in 1968. The aim is to simplify customs procedures and complete the transition to the digital age.

The reform includes the introduction of a customs data platform managed by a new authority. This platform will replace all existing IT systems in the EU by 2038 and facilitate the flow of information between member states. This should make customs matters in the EU easier, safer and, above all, digital. The implementation of this project is expected to lead to an annual cost reduction of around two billion euros.

Last Wednesday, the EU Commission announced a comprehensive reform that is considered to be the most ambitious since the customs union was founded in 1968. The aim is to simplify customs procedures and complete the transition to the digital age.

The new EU system will be mandatory for online retailers as early as 2028. Another change has already caused a stir. The previous duty-free limit of 150 euros is to fall, which means that purchases in online shops in third countries tend to be expensive. So far, import sales tax has been levied on these shipments, but no customs duty. With this measure, the Commission wants to preempt fraudsters who often exploit this value limit. In 65% of the packages and parcels, the value of the goods is deliberately given too low. The EU Commission expects additional income of around one billion euros, which will benefit the EU budget directly.

It is still unclear by how much online trading will become more expensive. In the future, the shopping platforms should be able to include customs duties in their services and disclose the costs to their customers when they make a purchase.

The EU Parliament and the Council of the 27 member states must now discuss the plans for the biggest reform in 55 years.

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Embargos
15.05.2023 |
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What actually is an embargo?

Ein Embargo ist eine offizielle Beschränkung des Handels oder des Wirtschaftsverkehrs mit einem …

Ein Embargo ist eine offizielle Beschränkung des Handels oder des Wirtschaftsverkehrs mit einem bestimmten Land, einer bestimmten Region oder einer bestimmten Gruppe von Personen. Es wird in der Regel von Regierungen oder internationalen Organisationen verhängt, um politischen Druck auszuüben, diplomatische Ziele zu erreichen oder unerwünschte Aktivitäten zu stoppen.

Wer legt Embargos fest und wie?

In der Regel ist es der UN-Sicherheitsrat, der sich für ein Embargo ausspricht. Innerhalb der Europäischen Union gibt es hingegen drei verschiedene Möglichkeiten, um ein Embargo in die Tat umzusetzen.

1.     gemeinsame Standpunkte im Bereich der gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik (GASP)

2.     Verordnungen des Rates der EU

3.     Verbotsvorschriften in der Außenwirtschaftsverordnung (AWV)

Welche Rolle spielen Embargos?

Embargos spielen eine bedeutende Rolle in der internationalen Politik und dem Handel zwischen Ländern.

Welche Regeln haben Embargos?

Die Regeln bezüglich Embargos sind von besonderer Bedeutung, da sie über den üblichen Handelsregeln mit anderen Ländern stehen. Es ist daher ratsam, bei der Überprüfung der geltenden Regeln zuerst einen Blick auf die Embargobestimmungen zu werfen und anschließend die allgemeinen Vorschriften wie die EG-Dual-Use-Verordnung, das Außenwirtschaftsgesetz (AWG) und die Außenwirtschaftsverordnung (AWV) zu berücksichtigen. Es ist von entscheidender Bedeutung, sich eingehend mit den spezifischen Bestimmungen von Embargos zu befassen, um mögliche Probleme und rechtliche Konsequenzen zu vermeiden.

Welche Embargo-Arten gibt es?

Es existieren verschiedene Arten von Embargos, die sich in ihrer Intensität und Ausrichtung unterscheiden. So gibt es das Totalembargo, das sämtliche Wirtschaftsbeziehungen zu einem Land unterbindet, das Teilembargo, das nur bestimmte Waren oder Dienstleistungen betrifft, sowie das Waffenembargo, das den Handel mit Rüstungsgütern einschränkt. Zusätzlich werden Embargos auch nach Ländern, Waren oder Personen und Organisationen differenziert.

Welche Ansprechpartner gibt es?

Für Fragen bezüglich der Zustellung von Waren und nichtfinanzieller Dienstleistungen, welche unter Genehmigungspflicht oder Verbot fallen, ist das BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle)  in Eschborn der geeignete Ansprechpartner.

Bei Fragen zu Finanzen, Finanzmitteln und finanzieller Unterstützung sollte hingegen die Deutsche Bundesbank in München kontaktiert werden.

Diese beiden Institutionen stehen Ihnen als kompetente Ansprechpartner zur Verfügung, um Ihnen bei Ihren Anliegen schnell und zuverlässig weiterzuhelfen.

Hinweis: Die folgende Darstellung gibt die Sanktionsmaßnahmen gegenüber den einzelnen Ländern lediglich verkürzt und unvollständig wieder. Rechtsverbindlich sind ausschließlich die in den gedruckten Ausgaben des Amtsblatts der Europäischen Union bzw. des Bundesanzeigers veröffentlichten Rechtstexte in der jeweils geltenden Fassung.

Contact person

SW Zoll-Beratung GmbH

Lea Büchler

Customs Key Account

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